Jona Montiniere

Du hast Forgiveness gewählt, jenen Zaubertrank, der Jona Montiniere zu dir bringt.

Jona Monteniere, das Mädchen das die meiste Zeit ihres Lebens in einem Waisenhaus verbracht hat, möchte dich heute daran erinnern, dass niemand auf der Welt perfekt ist und wir alle Fehler machen. Wenn dir von jemandem aus deiner Familie oder deinem Freundeskreis wehgetan wurde, dann versuche tiefer in deren Situation hineinzublicken und zu erkennen, warum sie zu jenem Zeitpunkt vielleicht gar nicht anders handeln konnten. Verständnis hilft sehr oft dabei, jemandem zu vergeben. Doch noch viel wichtiger, als anderen zu verzeihen, ist es, dir selbst zu verzeihen. Lasse dich nicht von alten Schuldgefühlen in die Tiefe ziehen. Auch du hast in diesem Leben das Recht erhalten, Fehler zu machen. Wichtig ist, dass du daraus lernst und sie nicht wiederholst. Dann hast du die Lektion begriffen und brauchst dich wegen alter Lasten nicht mehr weiter selbst quälen. Vergib dir, denn du bist ein wundervoller Mensch und du gibst in jedem Augenblick dein Bestes. Der Himmel sagt dir, du bist gut genug!

Wenn du einverstanden bist, möchte dich Jona Montiniere die nächsten drei Tage intensiv begleiten. Tauche in ihre Erfahrungen ein und lerne, welch große Erleichterung dich erwartet, wenn du die Kraft zur Vergebung in dir selbst findest. Wut und Schuldgefühle sind die schwersten Lasten in deinem Leben. Du darfst sie jetzt loslassen.

~

Die Zutaten in ihrem Zaubertrank für dich sind:

3 Minuten Stille,
das Gefühl reiner Vergebung,
und eine zauberhafte Melody
.

~

Das Buch, das zu Jona Montiniere gehört, ist JULIAN.

Er war in meinem Plan nicht vorgesehen …

Als mir meine Mutter damals ihren gewalttätigen Freund vorzog, war alles, was ich bekam, ein Zimmer in einem Kinderheim. Aber bald bin ich achtzehn und endlich frei!

Dachte ich … bis ich durch den dummen Sweater in meinem Rucksack – okay, okay, er ist geklaut – vor dem Jugendrichter lande. Und sieh mal einer an, meine Mutter ist auch da.

Am liebsten möchte ich tot umfallen, als mich der Richter zur Strafe mit ihr nach Süd-Frankreich schickt. Halt, ich nehm’s zurück. Lieber will ich, dass sie tot umfällt! Und dann sagt jemand, sie hat Krebs. Wow, so schnell wurde mir noch nie ein Wunsch erfüllt.

Bis es aber soweit ist – oder bis ich achtzehn werde, was auch immer zuerst kommt – muss ich Sozialstunden in den Weinbergen irgendwelcher Verwandter abarbeiten.

Ja, genau … als ob ich freiwillig auch nur einen Tag dort bleiben würde!

Die Weinberge halten allerdings noch eine ganz andere Überraschung für mich bereit. Julian.

Der anziehende Pfleger meiner Mutter geht mir unter die Haut wie niemand zuvor. Er lässt keine Gelegenheit aus, um mich zu provozieren, und irgendwie scheint er jeden Schritt meines genialen Fluchtplans vorauszuahnen. Wie zum Geier—?

Doch dann macht er einen klitzekleinen Fehler … meinetwegen. Und plötzlich stehe ich vor einem Geheimnis, bei dem mir das Blut in den Adern gefriert.